Es soll ja Männer geben, die auf Brücken stehen können, ohne daran zu denken, im nächsten Moment runterzuspringen. Diese Männer sind möglicherweise sensibel genug, eine schöne Aussicht als solche zu erkennen und noch nicht so traumatisiert vom Leben, dass sie unter Tränen und mit verschwommenem Blick übers Brückengeländer taumeln. Der fühlende Mann ist vielleicht ein noch größeres Missverständnis als die Nummer mit der Menstruation, wie es uns die Werbung der 90er Jahre suggerieren wollte.

