1. Mehr als ein bloßer Black-Keys-Ersatz
Der Amerikaner Hanni El Khatib ist Sohn philippinischer und palästinischer Einwanderer. Irgendwo in San Francisco – mit einem Skateboard unter den Füßen, Punk-Musik und dem Garagenrock der 50er und 60er Jahre – ist El Khatib aufgewachsen.
Irgendwann war der Drang selbst Musik zu machen, übermächtig groß. Während sein Debütalbum Will The Guns Come Out (2011) vermutlich (vor allem aus kommerzieller Sicht) als Enttäuschung angesehen werden muss, dürfte sein zweites Album Head In The Dirt vermutlich größere Wellen schlagen, garantiert.

Produziert von Dan Auerbach (The Black Keys) ist der Einfluss seiner Hausband auf Head In The Dirt auch unüberhörbar. Trotzdem ist El Khatib mehr als ein bloßer Black-Keys-Ersatz. Die elf Songs seines zweiten Albums klingen ein bisschen nach ausgestrecktem Mittelfinger, jeder Menge Spaß und einer guten Portion Rebellion.
Wo sich die erste Single, Penny, noch nach einem waschechten Pop-Hit anhört (in diesem Fall jedoch ausschließlich im Sinne eines verdient populär werdenden Songs), überzeugen andere Stücke auf Head In The Dirt mit einer ziemlich “Bock auf mehr” machenden Blues-DooWop-Garagenrock-Attitüde. Da wird gelungen Bezuig genommen auf The Clash (Nobody Move), Black Sabbath (Pay No Mind), die Rolling Stones (Save Me) und – wie könnte es anders sein – The Black Keys.

Das alles macht mächtig Laune. Zum Glück! Denn sind wir doch ehrlich: Die Tage werden grauer, aber El Khatib macht Feuer. Eins, das hoch lodert – wenn auch nicht lang. Nach nur 33 Minuten ist dieses durchweg gute Album schon wieder vorüber. Immerhin gibt es die Repeat-Funktion am Abspielgerät in der Tasche und eine albumbegleitende Deutschland-Tour im September steht auch noch bevor. Vielleicht, es bleibt vorerst nur eine Idee, überlebt die Hitze dieses Sommers ein paar Wochen länger in uns.  
Hanni El KhatibHead In The DirtVÖ: 30. August 2013

    Mehr als ein bloßer Black-Keys-Ersatz

    Der Amerikaner Hanni El Khatib ist Sohn philippinischer und palästinischer Einwanderer. Irgendwo in San Francisco – mit einem Skateboard unter den Füßen, Punk-Musik und dem Garagenrock der 50er und 60er Jahre – ist El Khatib aufgewachsen.

    Irgendwann war der Drang selbst Musik zu machen, übermächtig groß. Während sein Debütalbum Will The Guns Come Out (2011) vermutlich (vor allem aus kommerzieller Sicht) als Enttäuschung angesehen werden muss, dürfte sein zweites Album Head In The Dirt vermutlich größere Wellen schlagen, garantiert.

    Produziert von Dan Auerbach (The Black Keys) ist der Einfluss seiner Hausband auf Head In The Dirt auch unüberhörbar. Trotzdem ist El Khatib mehr als ein bloßer Black-Keys-Ersatz. Die elf Songs seines zweiten Albums klingen ein bisschen nach ausgestrecktem Mittelfinger, jeder Menge Spaß und einer guten Portion Rebellion.

    Wo sich die erste Single, Penny, noch nach einem waschechten Pop-Hit anhört (in diesem Fall jedoch ausschließlich im Sinne eines verdient populär werdenden Songs), überzeugen andere Stücke auf Head In The Dirt mit einer ziemlich “Bock auf mehr” machenden Blues-DooWop-Garagenrock-Attitüde. Da wird gelungen Bezuig genommen auf The Clash (Nobody Move), Black Sabbath (Pay No Mind), die Rolling Stones (Save Me) und – wie könnte es anders sein – The Black Keys.

    Das alles macht mächtig Laune. Zum Glück! Denn sind wir doch ehrlich: Die Tage werden grauer, aber El Khatib macht Feuer. Eins, das hoch lodert – wenn auch nicht lang. Nach nur 33 Minuten ist dieses durchweg gute Album schon wieder vorüber. Immerhin gibt es die Repeat-Funktion am Abspielgerät in der Tasche und eine albumbegleitende Deutschland-Tour im September steht auch noch bevor. Vielleicht, es bleibt vorerst nur eine Idee, überlebt die Hitze dieses Sommers ein paar Wochen länger in uns.  

    Hanni El Khatib
    Head In The Dirt
    VÖ: 30. August 2013

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